06.06.2017
SHG München, Veranstaltungen

Bayrisches Narkolepsie-Treffen in Regensburg

Ins Bezirksklinikum Regensburg laden wir ein zum Bayrischen Narkolepsie-Treffen am 9. Juli 2017 um 9:30 Uhr. Unter der Leitung von Dr. Peter Geisler informieren wir rund um das Thema Narkolepsie.


05.06.2017
Veranstaltungen, SHG Mittelrhein

Selbsthilfetag 2017 in Bonn

Am 24. Juni veranstaltet die Selbsthilfe-Kontaktstelle Bonn auf dem Münsterplatz den Selbsthilfetag 2017. Selbsthilfegruppen aus Bonn und der Region präsentieren sich und ihre Arbeit. Die SHG Mittelrhein ist ebenfalls dabei.


04.06.2017
AKTUELL

Mitglieder wählen neuen Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung in Bad Salzdetfurth galt es, Ersatz für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder zu finden und zu wählen.


04.06.2017
Der Vorstand informiert, Verwaltung

Verwaltungsbüro vorübergehend nicht besetzt

Der Vorstand muss im Verwaltungsbüro unvermeidbare personelle Veränderungen vornehmen. Dadurch ist es in der Übergangszeit bis auf weiteres nicht besetzt. Dennoch sind wir für Sie erreichbar.


Sie sind hier:  Narkolepsie > Therapie / Medikamente

Die Therapiemöglichkeiten bei Narkolepsie sind recht übersichtlich. 

Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir hier keine Wertung einzelner Medikamente vornehmen, sondern lediglich eine Übersicht der momentan verschreibungsfähigen Medikamente geben!

Medikamente

Die einzigen Medikamente gegen Tagesschläfrigkeit, die momentan in Deutschland für Erwachsene zugelassen sind, sind Vigil (Modafinil) und Ritalin (Methylphenidat). Seit ein paar Jahren ist auch Xyrem (Gamma-Hydroxybutansäure) auf dem Markt. Xyrem wirkt sich sowohl auf die Tagesschläfrigkeit als auch auf den Nachtschlaf positiv aus. Der Nachtschlaf ist nicht mehr so fragmentiert ("zerstückelt"), der Betroffene fühlt sich morgens ausgeruhter/wacher.

Bei Kindern ist die Auswahl noch geringer. Dort sind lediglich Ritalin und Anafranil zugelassen. 

Gegen die Kataplexien werden bestimmte Antidepressiva eingesetzt wie z.B. Clomipramin u.ä.

Pitolisant (Wakix)

Seit September 2016 ist in Deutschland das neue Medikament Pitolisant (WAKIX) zugelassen.

Die Zulassung gilt (zumindest vorerst) nur für die Behandlung von Erwachsenen. Das Medikament ist verschreibungspflichtig.

Wir haben in der Wecker-Ausgabe Nr. 59 über die Studien zu Pitolisant berichtet. Die Studien zeigten, dass Wakix bei der Verringerung übermäßiger Tagesschläfrigkeit bei Patienten mit Narkolepsie wirksam war. Die vorteilhafte Wirkung des Medikaments auf Kataplexie wurde in einer der Zulassungsstudien sowie in der unterstützenden Studie gezeigt.

Als eine von möglichen Wechselwirkungen wird jedoch darauf hingewiesen, dass Pitolisant die Wirksamkeit von hormonellen Kontrazeptiva reduzieren kann, und daher Frauen eine alternative Verhütungsmethode anwenden müssen.

Näheres zur Behandlung und insbesondere zu Wirkung, Wechsel und Nebenwirkung erfragen Sie bitte bei Ihrem Sie behandelnden Arzt

Europäischer Öffentlicher Beurteilungsbericht (EPAR) zu Wakix
Die Zusammenfassung erläutert, wie die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) Wakix beurteilt hat, um zu ihren Empfehlungen für die Zulassung des Arzneimittels in der EU und die Anwendungsbedingungen zu gelangen. Sie ist NICHT als praktischer Rat zur Anwendung von Wakix zu verstehen.