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Krankheitsbild

Narkolepsie ist eine seltene neurologische Erkrankung. Die Krankheit ist nach heutigen medizinischen Erkenntnisse nicht heilbar - sie ist jedoch nicht lebensbedrohlich. Man schätzt die Zahl die Betroffenen in Deutschland auf ca. 40.000, wobei die Dunkelziffer recht hoch ist. Das liegt u.a. daran, dass es auch heute noch oft mehrere Jahre bis zur richtigen Diagnose dauert.

Schlaf-wach-Rhythmus

Bei Narkolepsie handelt es sich um eine Störung des Schlaf-wach-Rhythmus. Die Krankheit ist charakterisiert durch übermäßige Tagesschläfrigkeit und imperativen Schlafdrang. Bei einigen Betroffenen kommen noch sogenannte Kataplexien hinzu.

Darüber hinaus klagen die meisten Erkrankten über einen gestörten Nachtschlaf.

Über weitere Symptome lesen Sie hier:

Ursachenforschung

Man geht heutzutage davon aus, dass es sich bei Narkolepsie um eine Autoimmunerkrankung handelt. Beim Großteil der Narkoleptiker lässt sich auch ein (teilweise deutlich) verringerter Hypocretin (Orexin)-Wert im Liquor nachweisen.

Bei etwa 98 % der Narkoleptiker verläuft der genetische Test auf HLA DRB1*1501 und HLA DQB1*0602 positiv, wobei sich HLA DQB1*0602 auch bei ca. 25 % der restlichen Bevölkerung nachweisen lässt, ohne dass diese jemals an Narkolepsie erkranken. Daher ist dieses Allel für die Narkolepsie-Diagnose nicht spezifisch.

Heilungsaussichten

Narkolepsie ist nicht heilbar, aber behandelbar, d.h. die Symptome lassen sich (bis zu einem gewissen Grad) beeinflussen. Dafür werden bestimmte Medikamente eingesetzt.

Altersspezifikation

Die Narkolepsie kann in jedem Alter erstmals auftreten, wobei es zwei Häufigkeitsgipfel gibt: zwischen dem 10. und 20. sowie dem 30. und 40. Lebensjahr. Dennoch gibt es auch Fälle, in denen die Krankheit schon vor dem 10. Lebensjahr voll ausgeprägt ist.

Die Erkrankung kann schleichend, aber auch mit allen Symptomen plötzlich beginnen. Der Schweregrad ist bei allen Betroffenen sehr unterschiedlich. Eines ist jedoch bei allen gleich: die Beeinträchtigung im Alltag ist erheblich, sowohl im Berufsleben als auch in der Familie und im sozialen Umfeld. Ein nicht unerheblicher Teil der Betroffenen wird vorzeitig verrentet.

Keine psychische Erkrankung

Im Laufe der Jahre können an Narkolepsie Erkrankte eine Depression entwickeln. Dieses ist allerdings kein mittelbares neurologisches Symptom der Krankheit, sondern vielmehr auf die psychosozialen Belastungen (Probleme im sozialen Umfeld, Berufsleben, etc.) zurückzuführen.

DNG-Broschüre "Narkolepsie... wenn der Schlaf zum Problem wird"
Eine ausführliche Informationssammlung für Betroffene und Angehörige

DNG-Faltblatt "Narkolepsie"
Kurzinformationen für Betroffene und Angehörige. Vorstellung des Krankheitsbildes und der Symptome von Narkolepsie.

DNG-Faltblatt "Narkolepsie und Schule"
DNG-Flyer "Narkolepsie und Schule" - Informationen für Lehrerinnen und Lehrer

DNG-Faltblatt "Narkolepsie und Narkose"
Ein Ratgeber für Betroffene und behandelnde Ärzte