28.05.2017
Veranstaltungen

Aktionstag Seltene Erkrankungen in Leipzig

Das Gesundheitsamt Leipzig organisiert gemeinsam mit Selbsthilfegruppen seltener Erkrankungen einen Aktionstag.


23.05.2017
Der Vorstand informiert

Unterlagen zur JMV 2017

Die Unterlagen zur Jahresmitgliederversammlung (Tätigkeitsbericht, Kassenbericht und Haushaltsplan) sind nun im Downloadbereich eingestellt. Die Tagesordnung wurde Ihnen kürzlich schriftlich zugestellt.


15.05.2017
Der Vorstand informiert

Update: Programm zur Jahrestagung 2017

Das aktuelle Programm zur Jahrestagung ist nun im Downloadbereich eingestellt


15.01.2017
AKTUELL

Neue SHG in Hagen

Wir gründen eine neue Gruppe in Hagen. Treffen hält die Gruppe 1x im Quartal in der Helios-Klinik in Hagen-Ambrock ab. Das erste Treffen ist am 04.02.17 ab 15:00 Uhr.


Sie sind hier:  Narkolepsie > Diagnostik

Narkolepsie sollte in einem Schlaflabor bzw. von einem erfahrenen Neurologen/Somnologen diagnostiziert werden!

Dokumentation der Symptome

Bei der Erstdiagnostik sollte am Anfang auf jeden Fall eine Dokumentation der Beschwerden stehen, was u.a. mit Hilfe von Fragebögen geschieht, allen voran die Epworth-Sleepiness-Scale.

Darüber hinaus ist die Befragung des Patienten nach der subjektiven Einschätzung seiner Symptome sowie die Befragung des direkten Umfeldes (Partner, etc.) äußerst wichtig. Auch das Führen eines Schlafprotokolls über einen längeren Zeitraum kann hilfreich sein. Hier trägt der Betroffene ein, zu welcher Zeit am Tag er schläfrig war bzw. wann er über den Tag verteilt geschlafen hat.

messbare Faktoren

In einem Schlaflabor lassen sich mittels der polysomnographische Nachtmessung besondere Kenngrößen feststellen, die auf Narkolespsie schließen lassen:

  • verkürzte Einschlafzeit (< 8 min) und verringerte REM-Latenz = schnelleres Eintreten in die Traumphase (< 20 min); bei einem Gesunden liegt die durchschnittliche Einschlafzeit bei 15-20 min und die durchschnittliche Zeit bis zum Erreichen der ersten REM-Phase ca. 90 min
  • vermehrtes Erwachen in der Nacht und vermehrte Wachliegezeiten
  • verminderte Schlafeffizienz (prozentualer Anteil der eigentlichen Schlafdauer auf die Bett-liege-Zeit bezogen)
  • vermehrte Körperbewegungen im Schlaf

Polysomnographische Aufzeichnungen im Wachzustand bei Patienten mit Narkolepsie zeigen:

  • Vigilanz- (Daueraufmerksamkeit/Wachheit) Schwankungen
  • gehäuftes (ungewolltes) Einschlafen, gelegentlich mit verkürzter REM-Latenz (s.o.)

Messung der Einschlafneigung

Desweiteren wird zur Diagnostik der Narkolepsie der MSLT (Multipler-Schlaf-Latenz-Test) herangezogen. Durch diese Messung lässt sich die Einschlafneigung und das verfrühte Auftreten von REM-Schlaf testen. Schläft der Patient in <10 min bei mäßiger oder <5 min bei schwerer Tagesschläfrigkeit ein bzw. fällt in 2 oder mehr von insgesamt 5 Durchgängen vorzeitig in den REM-Schlaf (SOREM), ist das ein deutliches Anzeichen für Narkolepsie.