16.10.2016
Der Vorstand informiert

Neue Satzung verabschiedet

Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat eine neue Satzung beschlossen. Am 16.10. ist mit 49 Ja-Stimmen (bei 4 Gegenstimmen) der allen Mitgliedern zugegangene Satzungsentwurf ohne Änderung befürwortet worden.


10.10.2016
AKTUELL

Reha in Hagen für Schlafkranke

Dr. Ulf Kallweit - nicht nur in DNG-Kreisen bestens bekannt - ist Direktor des Instituts für Schlafmedizin an der Helios Klinik in Hagen. Diese bietet seit kurzem, bundesweit bisher einmalig, eine Reha für von Narkolepsie Betroffenen an. Die WAZ hat darüber kürzlich ausführlich berichtet und wir weisen hier auf den Artikel hin.


03.03.2016
Neues aus der Medizin

Leitlinie für Diagnostik und Therapie weiterhin gültig

Das Leitliniensekretariat der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat die Gültigkeit der Leitlinie für das Kaptitel "Schlafstörungen" bis zum 29. September 2017 verlängert.


22.12.2015
Neu auf der Homepage

Selbsthilfegruppen

Die Seiten der Selbsthilfegruppen sind nun online. Im Seitenbaum links können unter dem entsprechenden Menü "Selbsthilfegruppen" die Nachrichten aus unseren Gruppen direkt aufgerufen werden.


Sie sind hier:  Narkolepsie > Diagnostik

Narkolepsie sollte in einem Schlaflabor bzw. von einem erfahrenen Neurologen/Somnologen diagnostiziert werden!

Dokumentation der Symptome

Bei der Erstdiagnostik sollte am Anfang auf jeden Fall eine Dokumentation der Beschwerden stehen, was u.a. mit Hilfe von Fragebögen geschieht, allen voran die Epworth-Sleepiness-Scale.

Darüber hinaus ist die Befragung des Patienten nach der subjektiven Einschätzung seiner Symptome sowie die Befragung des direkten Umfeldes (Partner, etc.) äußerst wichtig. Auch das Führen eines Schlafprotokolls über einen längeren Zeitraum kann hilfreich sein. Hier trägt der Betroffene ein, zu welcher Zeit am Tag er schläfrig war bzw. wann er über den Tag verteilt geschlafen hat.

messbare Faktoren

In einem Schlaflabor lassen sich mittels der polysomnographische Nachtmessung besondere Kenngrößen feststellen, die auf Narkolespsie schließen lassen:

  • verkürzte Einschlafzeit (< 8 min) und verringerte REM-Latenz = schnelleres Eintreten in die Traumphase (< 20 min); bei einem Gesunden liegt die durchschnittliche Einschlafzeit bei 15-20 min und die durchschnittliche Zeit bis zum Erreichen der ersten REM-Phase ca. 90 min
  • vermehrtes Erwachen in der Nacht und vermehrte Wachliegezeiten
  • verminderte Schlafeffizienz (prozentualer Anteil der eigentlichen Schlafdauer auf die Bett-liege-Zeit bezogen)
  • vermehrte Körperbewegungen im Schlaf

Polysomnographische Aufzeichnungen im Wachzustand bei Patienten mit Narkolepsie zeigen:

  • Vigilanz- (Daueraufmerksamkeit/Wachheit) Schwankungen
  • gehäuftes (ungewolltes) Einschlafen, gelegentlich mit verkürzter REM-Latenz (s.o.)

Messung der Einschlafneigung

Desweiteren wird zur Diagnostik der Narkolepsie der MSLT (Multipler-Schlaf-Latenz-Test) herangezogen. Durch diese Messung lässt sich die Einschlafneigung und das verfrühte Auftreten von REM-Schlaf testen. Schläft der Patient in <10 min bei mäßiger oder <5 min bei schwerer Tagesschläfrigkeit ein bzw. fällt in 2 oder mehr von insgesamt 5 Durchgängen vorzeitig in den REM-Schlaf (SOREM), ist das ein deutliches Anzeichen für Narkolepsie.