06.03.2016
Veranstaltungen

Bayerntreffen am 10. Juli 2016 9.30 Uhr in Regensburg

Bezirksklinikum Regensburg mit Dr. P. Geisler


03.03.2016
Neues aus der Medizin

Leitlinie für Diagnostik und Therapie weiterhin gültig

Das Leitliniensekretariat der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat die Gültigkeit der Leitlinie für das Kaptitel "Schlafstörungen" bis zum 29. September 2017 verlängert.


22.12.2015
Neu auf der Homepage

Selbsthilfegruppen

Die Seiten der Selbsthilfegruppen sind nun online. Im Seitenbaum links können unter dem entsprechenden Menü "Selbsthilfegruppen" die Nachrichten aus unseren Gruppen direkt aufgerufen werden.


24.07.2014
Neu auf der Homepage

Downloadbereich

Im neuen Downloadbereich der Webseite stellen wir gebündelt alle Dokumente und Dateien zum Herunterladen bereit.


Sie sind hier:  Kataplexien

Kataplexien...

...sind das zweite Hauptsymptom der Narkolepsie und sind auch krankheitsspezifisch, d.h. es ist bisher keine andere Erkrankung bekannt, bei der Kataplexien auftreten.

 

Bei der Kataplexie handelt es sich um einen plötzlichen, vorübergehenden Verlust der Muskelspannung. Auslöser sind dabei zumeist starke Emotionen wie z.B. Erschrecken, Überraschung, Freude und vor allem Lachen (sogenannter "Lachschlag").

 

Eine Kataplexie dauert in der Regel nur wenige Sekunden und kann die gesamte Muskulatur betreffen, wobei der Betroffene in sich zusammensinkt oder sogar hinstürzt. Während der ganzen Zeit ist der Narkoleptiker jedoch bei vollem Bewusstsein, ist aber nicht in der Lage sich in irgendeiner Form zu verständigen.

 

Leichtere Kataplexien dagegen betreffen oft nur einzelne Muskelpartien, angefangen von "in die Knie gehen", etwas fallen lassen, weil plötzlich die Muskelspannung der Hände/Arme fehlt oder aber auch undeutlich sprechen, weil die Gesichts- und Kiefermuskulatur betroffen ist. Besonders die zuletzt genannte Form wird häufig von Außenstehenden kaum bemerkt.

 

So schnell wie die Kataplexie kommt, verschwindet sie im Allgemeinen auch wieder, ohne Folgen wie Benommenheit, Muskelschmerzen o.ä. zu hinterlassen. Der Narkoleptiker kann ohne Erholungsphase da weitermachen, wo er durch die Kataplexie unterbrochen worden ist.